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Hella Buchner-Kopper - Spurensuche / Familiäre Wurzelgeflechte

Hella_ma.jpg (12206 Byte) HELLA

 

  „Tod und Leben lagen und liegen in unserer großen Familie dicht beieinander, denn zum neunten Mal in ihrem Frauenleben ist die Mutti guter Hoffnung.
Im Jänner 1950 kommt im Kuckuckszimmer der „Villa Mathilde“ mit Hilfe der Hebamme Frau Strohbach und in Anwesenheit vom Vati ein blondes Mädchen zur Welt, das zwar der lieben, kürzlich verstorbenen Omama Lina ähnlich sieht, aber nach der nicht so lieben, dafür sehr lebendigen Großmutter in Deutschland Hella genannt wird.

Die ersten drei Kinder, Walter (*17.11.1933, +1.5.1934), Helga, Werner, kamen in der Zeit des Kruckenkreuzes zur Welt, in einer Zeit der Arbeitslosigkeit, des Austrofaschismus. Hilde, Wilfred, Heidrun und Holle waren Kinder unter dem Hakenkreuz, geboren in der Hoffnung und des Glaubens an das große, arische, reine Deutschland.

Hans Robert, das im Krieg gezeugte Nachkriegskind, ist noch nicht fünf Jahre alt.
Die kleine Hella ist ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederaufbaues…"

Es bleibt trotz noch immer ärmlichen Verhältnissen nicht bei diesen acht Kindern – im nächsten Kalenderjahr, 1951, wird Bruder Dieter geboren, der nur acht Jahre das Nesthäkchen bleiben wird. Als sich die Wirtschaftslage endgültig stabilisiert hat, der Vater wieder in seinen alten Beruf zurückgekehrt ist, ein eigenes Häuschen mit eigenen Händen erbaut worden war, will es die Mutter noch einmal wissen. 1959 wird Wolfgang geboren, die runde Zahl 10 ist erreicht.

 

Aus: Helga Duffek-Kopper. Mutterkreuz. Ein Jahrhundertleben

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gustav_ma.jpg (10883 Byte) GUSTAV BLASIUS KOPPER

wird am 31. Mai 1854 als jüngstes von 5 Geschwistern in Klagenfurt geboren. Nach der Matura geht er nach Wien, schlägt die Laufbahn eines Beamten in der  k. u. k. Tabakregie ein und heiratet am 14. August 1890 die um 18 Jahre jüngere Karoline Wöhrl.
Mit der Familie, inzwischen kamen 3 Buben, Friedrich (körperlich behindert), Walter und Gustav in Wien auf die Welt, zieht er für eine Zeit lang nach Rovigno, wo er als Direktor der dortigen k. k. Tabakfabrik tätig ist.

 

„Zwei Jahre nach der Geburt seines 4. Sohnes Hans Herbert (unserem Vater) am 2. Juni 1907, kehrt er wieder nach Wien zurück.

Als der jüngste Sohn Werner 1911 in Hainburg geboren wird, hat der Vater schon mit einer Krankheit zu kämpfen, welche ihn bei seiner nächsten und letzten beruflichen Station Graz schließlich ans Bett fesseln und zu seinem vorzeitigen Tod führen wird.

Am 11. Oktober 1917, noch während des Ersten Weltkriegs, der ihm den ersten gesunden Sohn genommen hatte, ist er an Lungenabszess und Entkräftigung im Alter von 63 Jahren gestorben.“

Aus: Helga Duffek-Kopper: Hansibub und Emmalieb. Zeit-Zeugnisse. Verlag Johannes Heyn

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hans_1.jpg (10858 Byte) HANS (JOHANN) KOPPER

Hans Kopper wird am 16. 02. 1849 als 3. von 5 Geschwistern in Portendorf / Kärnten geboren.

Nach der Matura in Klagenfurt studiert er Rechts- und Staatswissenschaften an der k. k. Universität in Graz. Dort heiratet er Anna Vogel und zieht mit ihr nach Klagenfurt. Seine Kinder, Hans, Anna und Gustavine werden geboren und dort ansässig bleiben. Er geht in den Staatsdienst und steigt bis zum k. k. Regierungsrat und Postamtsdirektor auf.

 

 

Er wird als Admiral Hans Kopper und Gründer des ersten Ruderklubs am Wörthersee in die Geschichte eingehen:

„Durch 43 Jahre, mit nur kleinen Unterbrechungen, war er Vorstand des Ruder- und Segelklubs. Alle seine Kräfte und Kenntnisse stellte er dem Kärntner Rudersport im Allgemeinen, dem Nautilus im Besonderen zur Verfügung.

Er brachte den Aufschwung, der den Klub zu einem der geachtesten Rudervereine Österreichs werden ließ.

Als Admiral Kopper nach schwerer Krankheit am 3. September 1921 verstarb, übernahm als natürlicher Nachfolger sein Sohn, Dr. Hans Kopper am 9. März 1922 die Stelle als erster Vorstand. Mit großem Eifer ging er daran, das von seinem Vater gegründete Werk weiter und den Nautilus zu neuem Erfolg zu führen.“

Aus: Festschrift zur Feier des hundertjährigen Bestandes Ruderverein Nautilus von 1878 Klagenfurt

 

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RAFAEL VON HOFMANN

Rafael Josef Nikolaus wurde am 21. August 1842 als sechstes von zehn Kindern in Prag geboren, wobei nur vier der Knaben und drei der Mädchen das Erwachsenenalter erreichten. Die Familie lebte am historischen „Karlshof“, in dem seit dem Jahr 1789 eine Siechenanstalt untergebracht war, in welcher der Vater auch als Arzt arbeitete.

„Da Ärzte zu der Zeit nicht überbezahlt waren, konnte nur der älteste Sohn, Eduard studieren. Rafael trat mit 15 Jahren als Schiffsjunge ins Marinekorps ein, war als  Seekadett bei einer Reise in die Levante dabei und bewährte sich als Offizier auf der Fregatte Schwarzenberg in der Seeschlacht von Lissa 1866. Für sein vorbildliches Verhalten wurde er mit der silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Er brachte es bis zum Korvettenkapitän und wurde dann Beamter im Reichskriegsministerium und 1887 auch in den Adelsstand erhoben, wobei er für sein Wappen eine Anleihe beim Bruder nahm und das Zeichen des Mediziners durch den Anker ersetzte.

Rafael war verheiratet mit Emma Schau, deren Vater Direktor der Wiener Neustädter Lokomotivenfabrik und zugleich Erfinder etwa des Dampfinjektors war. Zuerst wurde Alfred (1880-1939) geboren, der Marineoffizier wurde, dann (mein Großvater) Robert (1882-1947), der Schauspieler werden wollte, aber auf Grund seiner Schwerhörigkeit keine Chance hatte und sich als Redakteur durchs Leben schlug und schließlich Rafael (1886) der die k. u. k. Marinelaufbahn einschlug, nach dem ersten Weltkrieg in italienische Dienste ging und seit 1923 verschollen ist.“

 

           

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EDUARD RITTER VON HOFMANN

Eduard wurde am 27. Jänner 1837 als drittes von 10 Kindern in Prag geboren, wobei nur vier der Knaben und drei der Mädchen das Erwachsenenalter erreichten. Die Familie lebte am historischen „Karlshof“, in dem seit dem Jahr 1789 eine Siechenanstalt untergebracht war, in welcher der Vater auch als Arzt arbeitete.

„Wir waren sechs Brüder und vier Schwestern. Der älteste Bruder Eduard wandte sich dem Studium der Medizin zu. Nach der Pensionierung des Vaters war er von 1863 - 1869 dessen Nachfolger. Im Jahr 1865 habilitierte er sich auf der Prager Universität als Privatdozent für gerichtliche Medizin, supplierte daselbst durch mehrere Jahre die Lehrkanzlei für dieses Fach mit böhmischer Unterrichtssprache und wurde 1869 zum ordentlichen Professor in Innsbruck, dann als solcher an der Wiener Universität ernannt. Sein Lehrbuch von der gerichtlichen Medizin wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Er war Präsident des Obersten Sanitätsrates, Hofrat und als Ritter von geadelt. Bis an sein Lebensende trotz schweren Leidens wissenschaftlich tätig, starb er in seiner Villa in Igels bei Innsbruck am 27. August 1897 und wurde auf dem Zentralfriedhofe in Wien beerdigt, wo ihm von der Stadtgemeinde ein Ehrengrab gewidmet wurde.“

Aus: Familien-Chronik der Hofmann. Aufgezeichnet von Theodor Hofmann im Mai 1920

Hofmann wurde einer der wichtigsten Wegbereiter in der Geschichte der Gerichtsmedizin. Er selbst obduzierte den verstorbenen Kronprinzen Rudolf, als dieser 1889 den Freitod wählte und war auch an den Untersuchungen der Toten des Ringtheaterbrandes 1881 beteiligt.

 

 

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MAXIMILIAN VON STERNECK

Maximilian Daublebsky von Sterneck wurde am 14. Feber 1829 auf Schloss Krastowitz bei Klagenfurt in eine Adelsfamilie geboren. Er kam als Marinekadett zur Kriegsmarine und wurde 1859 Korvettenkapitän. In der Seeschlacht bei Lissa war er Kommandant des Flaggschiffs von Admiral Wilhelm von Tegetthoff und konnte das feindliche Flaggschiff durch einen Rammstoß versenken.

„Am 20. Juli 1866 trafen die modernen Panzerschiffe der Italienischen Seemacht (unter dem Oberkommando von Graf Carlo Pellion Persano) bei Lissa, auf die hölzerne Flotte des Habsburgerreichs.  

Gegen alle Erwartungen wurde es ein großer österreichischer Sieg.

Da der österreichische Admiral wusste, dass er gegen die modernen Geschütze der Italiener bei einem Artillerieduell ohne Chance war, teilte er seine Flotte in drei hintereinander gestaffelte Gruppen und hielt mit seinen beiden Panzerfregatten im rechten Winkel auf die Linie der italienischen Schlachtschiffe zu. "Den Feind anlaufen, um ihn zum Sinken zu bringen", lautete Tegetthoffs Befehl. Mit Rammstößen und im Nahkampf suchte er sein Glück. Schließlich beendete ein Duell wie auf einem mittelalterlichen Schlachtfeld den Kampf. Mit seinem Flaggschiff "Erzherzog Ferdinand Max" rammte Tegetthoff mit 11,5 Knoten  die "Re d'Italia", die binnen weniger Minuten mit 418 Mann an Bord versank.“

Aus: Die Welt. 14.11.13. Adria 1866. B. Seewald. Bild: A. Romako: Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa I /Detail

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